Willkommen auf der Bodega Maruccia

Mein Name ist Frank Maruccia und ich habe 2011 die Bodega Maruccia und den Club de vino 953, einen Wein-und Gourmet-Club, in Llucmajor gegründet. Ich bin Winzer, der seine Zeit gerne mit interessanten Menschen verbringen möchte, die meine Hobbys teilen: Wein und gutes Essen. Auf 1,5 ha baue ich meinen eigenen Wein an und aus und kombiniere dabei neue Ausbautechniken mit altbewährten Anbaumethoden. Innerhalb kürzester Zeit wurde der Wein in der Top-Gastronomie etabliert.

Mir war es wichtig, einen Fleck auf der Insel zu finden, wo es die idealen Bedingungen für den Weinanbau gab und ich fern vom Touristentrubel gerne leben wollte. In Llucmajor, im südlichen Teil der Insel Mallorca,
hatte ich ein unbebautes Stück Land gefunden, welches diese Prämissen ideal erfüllte.

2009 wurde mit der Bepflanzung des Grundstücks gestartet. Es wurde der erste Hektar mit Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot, Syrah und später ein halber Hektar Chardonnay gepflanzt. 2010 begann ich mit dem Bau des Hauses mit angeschlossener Bodega.

In 2012 wurden noch einige Reihen mit einer süditalienischen Rebsorte aus der Heimat meines Vaters
gepflanzt: Aglianico.

Der Wein wird von der Ernte bis zur Lagerung komplett selbst vor Ort ausgebaut und abgefüllt. 2013 betrug die Jahresproduktion an Wein 7.500 Flaschen und diese soll sich langfristig auf 10.000 erhöhen. Vertrieben wird mein Wein ausschließlich über die Mitglieder des Club de vino 953 sowie ausgesuchte Restaurants aus der Top-Gastronomie auf Mallorca sowie exklusiv über Rebenreich in Deutschland.

Weine

Bei der Herstellung meiner Weine gehe ich einen konsequenten Weg. Ich arbeite ohne jegliche künstliche Bewässerung und beim Rotwein mit einem Pflanzabstand von lediglich 80 cm. Die Pflanzen sind damit in einem hohen Wettbewerb ausgesetzt und die Trauben damit kleiner aber konzentrierter. Daraus entstehen ausdrucksstarke Weine, deren Herstellung ich mir zum Ziel gesetzt habe. Alle Trauben, mit Ausnahme des Callet, werden auf meinem Land gewonnen. Den autochthonen Callet beziehe ich von einem Bauern aus Felanitx, von dem ich eine Parzelle mit alten Reben fest gepachtet habe. Hintergrund ist,  dass Calletstöcke erst gute Trauben liefern, wenn diese mindestens 30 Jahre alt sind.

Derzeit produziere ich 3 Rotweine und einen Weißwein. Generell nutze ich für meine Rotweine große Fässer aus französischer Eiche mit 500 und 1.200 Litern. Hintergrund ist hier, dass ich kein Freund von dominanten Holztanninen bin, sondern das Holz gerne zugunsten der Frucht im Hintergrund halte. Meinen Chardonnay baue ich im Betonei aus. Was ursprünglich als Versuchsausbau begann, hat schnell viele Anhänger gefunden. Mein Chardonnay bleibt rund ein Jahr auf der Feinhefe und bekommt damit einen Schmelz, der ihn von einem gängigen Chardonnay deutlich unterscheidet.